Seit dem Abschluss des zweiten Corona Hilfspaketes im Juni ist einiges passiert. Während bei uns in der Schweiz die Fallzahlen stark zurückgingen und uns beinahe schon wieder wie vor Corona bewegen konnten, hat sich die Situation in unserm Einsatzgebiet nie richtig erholt. Zu allem Übel setzten dann auch noch aussergewöhnlich starke Regenfälle ein, die zu zahlreichen Überschwemm mo ungen führten. Viele der ohnehin schon gebeutelten Dorfbewohner müssen tagtäglich ums Überleben kämpfen. Wenn vorher die Lebensmittelversorgung wegen der Corona-Massnahmen äusserst schwierig war, ist sie nun in den überschwemmten Gebieten beinahe unmöglich geworden.Teilweise sind die Verkehrswege unterbrochen und ganze Dörfer praktisch nicht mehr erreichbar. Viele Bewohner haben auch ihre einfachen Hausungen verloren. Ganze Häuser sind infolge der Überschwemmungen eingestürzt oder weggerissen worden. 

All dies hat uns bewogen, ein weiteres Corona-Hilfspaket, primär in Form von Esswaren, zu genehmigen. Die Ware wurde diesmal in einem besonders stark betroffenen und nur schwer zugänglichen Dorf im Nordwesten unseres Einsatzgebietes verteilt.