Schon 2019 haben wir uns mit dem Antrag für eine Schutzmauer rund um das Kinderheim befasst. Das Grundstück grenzt direkt an ein grosses Ackerland. Des öfteren schleichen sich von dort her Schlangen aufs Areal. Vor allem in der Regenzeit flüchten auch andere Tiere wie zum Beispiel Mäuse und Ratten auf das leicht erhöhte Gelände des Kinderheims. Nich selten suchen sie Schutz in den Schlafräumen. In der Vergangenheit wurden dabei leider auch schon Kinder von Schlangen gebissen - glücklicherweise bisher ohne fatale Folgen.

Auf der anderen Seite liegt das Kinderheim an einer vielbefahrenen Strasse. Es besteht die Gefahr, dass Kinder beim Spielen auf die Strasse rennen könnten. Für die Aufsichtspersonen ist dies ein hoher Stressfaktor. Zudem wurde auch schon des öfteren rapportiert, dass insbesondere die jungen Mädchen von Passanten verbal oder mit Pfiffen belästigt wurden.

Alle diese Faktoren haben uns dazu bewogen, den Bau einer Schutzmauer um das ganze Areal zu bewilligen. Trotz der Corona Kriese fingen im Mai dann die Vorbereitungsarbeiten an. Die Sträucher mussten entfernt werden und ein Graben für das Fundament ausgehoben werden.

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Die Bohrungen für die Säulen wurden mühsam mit Manneskraft erstellt.

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Anfang Juni wurden noch die ersten Armierungseisen verlegt und die ersten Fundamente betoniert, bevor die Bauarbeiten wegen starkem Regen eingestellt werden mussten.

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Ende Juni konnten die Arbeiten weitergeführt werden. Im Juli schliesslich waren das Fundament und die Säulen fertig betoniert.