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  1. März 2020. Unsere Freunde in Indien machen sich Sorgen um uns. Bei ihnen in den Nachrichten wurde von 153 Corona-Toten in der Schweiz berichtet. 

Umgekehrt war seither in der Tagesschau mehrmals über die dramatischen Situationen in Indien berichtet worden. Durch den Lock down wurden auf von einem Tag auf den anderen Millionen von Tagelöhnern entlassen. Wer die Bilder von überfüllten Busstationen und wandernden Menschenmassen auf den Strassen Indiens gesehen hat, kann sich vorstellen, wie sich das Virus verbreiten muss.

Auch in unserem Einsatzgebiet, wo die Armut gross, sind Anfang April zahlreiche Tagelöhner angekommen, auf dem Rückweg in Ihre Dörfer, wo ihre Familien wohnen. In einer spontanen Aktion konnte Angelo den grössten Hunger zahlreicher Wanderarbeiter mit einer kleinen Verpflegung stillen. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden auch Mahlzeiten an alte Leute abgegeben. Viele von ihnen leben auf der Strasse von Almosen. Auf Grund der Quarantäne entfallen nun für sie auch diese kleinsten täglichen Gaben, was für sie bedeutet, dass sie sich kein Essen und Trinken besorgen können.

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Mit etwas Verspätung erreichten uns im März doch noch die Weihnachtsgrüsse der Kinder aus dem Kinderheim Koppaka. Die Kinder haben ihre Freude und Dankbarkeit auf verschiedenen Zeichnungen zum Ausdruck gebracht. Es war eine Richtige Freude im digitalen Zeitalter wieder einmal einen dicken Brief per Post zu erhalten – und dann noch aus Indien!

Seit her hat sich die Welt stark verändert. Wir hier in der Schweiz leben seit mehreren Wochen möglichst in Selbstisolation zu Hause. Auch Indien blieb nicht von der Corona Pandemie verschont. Am 16. März haben wir noch die Nachricht erhalten, dass es in Andhra Pradesh nur wenige Fälle gebe. Drei Tage später, am 19. März, wurden wir informiert, dass nun auch im Bundesstaat Andhra Pradesh die Schulen geschlossen wurden. Auf Grund dieser Verordnung wurden auch die Kinder des St. Joseph’s Care Home zu ihren Familien oder Verwandten heim geschickt. Da nun die Kinder nicht im Kinderheim sondern zu Hause durch die ohnehin schon armen Familien ernährt werden müssen, wurde ihnen je ein Sack Reis mitgegeben.

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Dank den rund 30000 Schulbüchern, die wir jedes Schuljahr an 30 verschiedenen Schulen verteilen, können auch Kinder aus armen Familien zur Schule gehen. Denn oft scheitert der Schulbesuch daran, dass die Eltern keine Mittel haben die Schulbücher zu bezahlen.

 

 

 

 

Am Donnerstag 31. Oktober ist es soweit! Wir, Claudia Gehrig und Eugen Siegfried, starten zu einem mehrtägigen Besuch in Indien, mit dem Ziel, die laufenden Projekte zu überprüfen. Im Zentrum steht das Kinderheim in Koppaka.

Wir freuen uns darauf, euch demnächst mit aktuellen Informationen bedienen zu können.

 

Herzliche Grüsse und bis bald

Together - Hilfe für Indien

 

 

Besuche uns auch auf Facebook. Wir freuen uns über deinen Besuch!

 

 

 

 

Der Vorstand

Vorstand

Der Vorstand setzt sich nach der HV 2017 wie folgt zusammen:

Präsident:  Eugen Siegfried (Bild Mitte)

Aktuarin:  Claudia Gehrig-Lichtensteiger (Bild links)

Kassiererin:  Regula Schweizer (Bild rechts)

Beisitzer:  Rico Lichtensteiger, Manuel Schweizer

Revisoren:  Gabriela Fenner, Alex Niedermann

 

Ebenfalls auf dem Bild sind Angelo und Swarna Didla. Sie sind unsere Vertrauenspersonen und Partner in Indien und führen führen das Kinderheim St. Joseph in Koppaka.