Der Vorstand

Vorstand

Der Vorstand setzt sich nach der HV 2017 wie folgt zusammen:

Präsident:  Eugen Siegfried (Bild Mitte)

Aktuarin:  Claudia Gehrig-Lichtensteiger (Bild links)

Kassiererin:  Regula Schweizer (Bild rechts)

Beisitzer:  Rico Lichtensteiger, Manuel Schweizer

Revisoren:  Gabriela Fenner, Alex Niedermann

 

Ebenfalls auf dem Bild sind Angelo und Swarna Didla. Sie sind unsere Vertrauenspersonen und Partner in Indien und führen führen das Kinderheim St. Joseph in Koppaka.

 

Wie alles begann

Damit Sie gleich zu Beginn wissen, mit wem Sie es hier zu tun haben, möchten wir uns an dieser Stelle kurz vorstellen. Together - Hilfe für Indien wurde 2003 als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen. Im Jahr 2007 wurde der Verein aus organisatorischen Gründen in die Sektionen Schweiz und Liechtenstein aufgeteilt. Together – Hilfe für Indien, Switzerland ist seither als eigenständiger Verein tätig.

Gruppenbild 2014 

2001 besuchte ich das erste Mal den Bundesstaat Madhya Pradesh. Bei einem erneuten Besuch im Jahre 2002 habe ich Christoph Stöckel kennen gelernt, als wir uns gemeinsam an einem Hilfsprojekt beteiligten. In diesem Teil des Landes war damals seit vier Jahren kein Regen mehr gefallen und die Bevölkerung litt noch immer an den Folgen der Hungersnot, die durch die ausbleibenden Ernten entstand.
Unsere Arbeit bestand dort vor allem aus der Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidern und anderen Gegenständen für den täglichen Gebrauch. Dazu kam die medizinische Grundversorgung der notleidenden, völlig verarmten Landbevölkerung.
Von dieser für uns unvorstellbaren Armut tief betroffen, behielten wir unseren Kontakt nach unserer Rückkehr in die Schweiz bei und begannen uns Gedanken zu machen, wie wir den Menschen dort weiterhin helfen könnten. Vor allem der krasse Gegensatz von der absoluten Armut auf der einen, und unserer Überflussgesellschaft auf der anderen Seite bewegte uns dazu, eine Hilfsorganisation auf die Beine zu stellen, die diese Unterschiede ein wenig ausgleichen sollte.

Wir leben alle in derselben Welt, in der genug für alle Menschen da ist. Das Problem ist nur die Verteilung der Güter. Wenn wir bereit sind, auch nur einen kleinen Teil unseres Überflusses abzugeben, kann es dort, wo bittere Armut herrscht, enorm viel Gutes bewirken.

 


Wir wollen etwas tun, gemeinsam mit Ihnen - TOGETHER

Dies war die Geburtsstunde von Together- Hilfe für Indien! In den darauf folgenden Jahren konnten wir zahlreiche Projekte umsetzen. Immer wieder haben uns verschiedene Personen aus der Verwandtschaft und aus unserem Freundeskreis auf unseren Reisen begleitet und einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Projekte beigetragen. All das wurde aber erst möglich durch die immer zahlreicher werdenden Spender.

Wir alle gemeinsam – TOGETHER – haben etwas bewirkt.

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Guido bei der Planung der landwirtschaftlichen Schule

Sigi beim Verteilen von Kleidern in einem Heim für Obdachlose

                                               

 Was uns wichtig ist

Wir möchten hier noch einige Gedanken und Bemerkungen anfügen, die uns im Zusammenhang mit unserem Engagement für die Armen in Indien als wichtig erscheinen:

  • Unsere Motivation gründet sich vor allem darauf, dass wir eine Verantwortung spüren, unseren Überfluss mit anderen teilen zu wollen. Dabei geht es nicht darum, riesige Summen in irgendeine unpersönliche Organisation zu stecken, bei der womöglich der grösste Teil der Spenden in irgendwelche administrativen Aufwendungen oder eine aufgeblasene Verwaltung fliessen. Wir sind beide ebenfalls zu 100% berufstätig und auch nicht gerade die "Grossverdiener" schlechthin. Wichtig ist aber, dass man etwas tut. Jeder kann etwas tun, denn jeder Franken zählt und jede noch so kleine Spende kann etwas bewirken. Dazu nur ein kleiner Vergleich: Der Monatslohn einer Putzfrau in Madhya Pradesh, die sechs Tage pro Woche von ihrem Dorf in die Stadt zu ihrer Arbeitsstelle laufen muss, beträgt umgerechnet rund 7.-CHF!
  • Wir wollen dort helfen, wo die Not am grössten ist. Da die Schweiz über ein sehr gutes Sozialsystem verfügt und auch viele soziale Institutionen hier tätig sind und auch staatlich unterstützt werden, haben wir uns entschlossen, den Menschen zu helfen, die in diesen Belangen nicht so gut dastehen wie wir. Obwohl es auch bei uns arme Menschen gibt, so muss doch niemand wirklich Hunger leiden und wird, auch wenn er noch so arm ist, bei Krankheit behandelt und versorgt. In Indien hingegen mussten wir mit ansehen, wie kleine Kinder an hierzulande gut behandelbaren Infektionskrankheiten starben und wie so viele von ihnen immer noch Hungerbäuche als Folge der Mangelernährung aufweisen.
  • Obwohl wir eine christliche Missionsstation unterstützen, sind wir religiös und politisch unabhängig. Wir stellen den Menschen, und nicht seine Religion oder politische Einstellung in den Vordergrund.
  • Da wir selbst über keine grossen Privatvermögen verfügen, sind wir auf Spenden angewiesen. Des Weiteren versuchen wir durch Vorträge, Info-Stände und Sponsoren-Suche Geld für Indien zu sammeln.
  •  Zur Überprüfung und Aufnahme neuer Projekte besuchen wir Indien ein bis zweimal pro Jahr entweder zusammen oder jeder für sich alleine.

 

 
Ein herzliches Dankeschön!